Wenn Sie SEPA-Zahlungen (Überweisungen oder Lastschriften) aus Immoware24 an Ihre Bank oder Ihre Buchhaltungssoftware übermitteln möchten, erfolgt dies über sogenannte SEPA-XML-Dateien.
Damit diese von Ihrer Bank oder Software richtig gelesen und verarbeitet werden können, müssen sie in einem bestimmten Format (sogenannte PAIN-Version (PAIN = Payments Initiation)) vorliegen.
In Immoware24 können Sie vor dem Export wählen, in welchem dieser Formate Ihre Zahlungsdateien erstellt werden sollen. Diese Funktion gibt Ihnen die nötige Flexibilität – vor allem, wenn Ihre Bank oder ein externer Banking-Client bestimmte Versionen voraussetzt.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche PAIN-Versionen es gibt, wie Sie die richtige auswählen und welche Einstellungen Sie in Immoware24 vornehmen können.
Hintergrund zur PAIN-Formatwahl
Die PAIN-Version bestimmt die technische Struktur der SEPA-Datei. Nicht jede Banking-Software unterstützt alle Versionen – insbesondere bei der Zusammenarbeit mit externen Systemen (z. B. DATEV, Banking-Client, Bankportal) kann die richtige Auswahl entscheidend für eine erfolgreiche Verarbeitung sein.
Vor der Generierung einer SEPA-XML-Datei in Immoware24 haben Sie die Möglichkeit, die gewünschte PAIN-Version auszuwählen. Dies betrifft sowohl Überweisungen (pain.001) als auch Lastschriften (pain.008).
Die älteren Versionen (SEPA 3.0 – 3.3) sind noch bis November 2026 gültig und werden aktuell von nahezu allen Banking-Systemen unterstützt.
Die neueren Versionen nach SEPA 3.7 (z. B. pain.001.001.09 und pain.008.001.08) werden bereits von einigen Systemen unterstützt, sind aber noch nicht flächendeckend im Einsatz.
Flexible Auswahl in Immoware24
Bei der Generierung von SEPA-Zahlungsdateien können Sie vor dem Export gezielt auswählen, welche PAIN-Version verwendet werden soll. Das gibt Ihnen die nötige Flexibilität, um auf die Anforderungen Ihrer Bank oder Softwareumgebung zu reagieren.
Voreinstellung der PAIN-Version festlegen
Wenn Sie eine bestimmte PAIN-Version regelmäßig verwenden, können Sie diese in den globalen Einstellungen als Standard definieren. Dort können Sie für Überweisungen und Lastschriften jeweils die bevorzugte PAIN-Version hinterlegen.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass die Verarbeitung inkompatibler PAIN-Versionen durch Banken oder Drittsysteme zu Rückweisungen oder Fehlermeldungen führen kann. Erkundigen Sie sich im Zweifel bei Ihrer Bank oder Ihrem IT-Dienstleister, welche PAIN-Version aktuell unterstützt wird.
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